Hexentanz Festival 2015

Vom 01.05. – 02.05.15 versammelten sich auf dem Eventgelände in Losheim am See Liebhaber der dunkleren Musik zum 10. Hexentanz Festival (http://www.hexentanz-festival.de/).

Einen detaillierten Festivalbericht gibt es hier zu lesen:
http://dark-festivals.de/2015/05/04/hexentanz-festival-2015-festivalbericht/

Schandmaul

Mono Inc.

Tanzwut

Coppelius

Die Kammer

Arcanus Exitus

Make or Break Festival 2015

Das Make or Break Festival des Feierwerks bietet bei freiem Eintritt eine tolle Möglichkeit mal über seinen musikalischen Tellerrand zu schauen. An drei Tagen werden verschiedenste Musikrichtungen auf drei Bühnen dargeboten, Hip Hop, Elektro, Ska, Latin, Punk und Metal.
Abends kann man sich noch bei den Parties austoben.

Mehr Infos zum Festival:

http://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/dv/make-or-break-festival-2015/

Feierwerk Sprungbrett IV. Vorrunde

Das Sprungbrett ist ein Wettwerb von Nachwuchsbands aus München und Umgebung, organisiert vom Feierwerk.
Der Sieger darf auf dem Theatron Musiksommer im Olympiapark spielen.

Mehr zum Förderprogramm Sprungbrett und zum Feierwerk an sich:

http://www.feierwerk.de/einrichtungen-projekte/fachstelle-pop/sprungbrett/

Tom Waits

Neben Horrorfilmen ist Musik für mich auch eine schöne Inspirationsquelle. Es gibt einen Musiker, der sich da besonders hervorhebt. Früher konnte ich zugegebenermaßen nichts mit ihm anfangen und fand die Musik etwas anstrengend. Aber im Leben gibt es Gott sei Dank keinen Stillstand, alles ist im Fluß und auch Neues muss gewagt und ausgetretene Pfade müssen verlassen werden, um Schönes und Liebens-/Lebenswertes für sich zu entdecken. Festhalten an alten Dingen und Meinungen erzeugt keinen Fortschritt und man bleibt in seiner eigenen persönlichen Entwicklung stecken.

Daher nun mein Lieblingsstück von Tom Waits. Es ist gesprochen und erzeugt es richtig schönen Grusel, der auch ohne das Video wirkt. Seine Stimme ist einfach genial. Das Stück stammt vom Album „Mule Variations“ und heißt „What’s He Building“:

Hier auch eine gänsehauterzeugende Live-Version von „Waltzing Matilda“, einem australischen Volkslied
(http://de.wikipedia.org/wiki/Waltzing_Matilda) – Whiskey sei Dank.

Aber auch als Schauspieler find ich den alten Mann klasse, vor allen als Teufel in „Das Kabinett des Dr. Parnassus“. Den Film mag ich sehr, da er von Terry Gilliam gedreht wurde, neben Tim Burton mein Lieblingsregisseur. Der Film handelt von Geschichten und Träumen, ist bunt, wirr, verrückt und sehr fantasievoll  – wie gemacht für mich.

Aber zu verrückten Regisseuren werde ich demnächst noch was schreiben.

Fotomarathon 2014

Am Samstag war Fotomarathon, mittlerweile schon das dritte Mal in München. Ausnahmsweise mal ausgeschlafen wartete ich gespannt auf die Themen, nachdem letztes Jahr bei mir so eher der olympische Gedanke im Vordergrund stand.
Auf jeden Fall bedanke ich mich erstmal ganz herzlich bei der dunkelbunten Madame de l’Orvet für die Unterstützung und die Zurverfügungstellung diverser Körperteile zu Kunstzwecken.

Oberthema war diesmal „München macht…“

Die ersten 6 Unterthemen:

  1. wolkig
  2. heiter
  3. ahnungslos
  4. clever
  5. verstopft
  6. flutsch

Gemeinsam mit Madame, Cappuccino und Eggs&Toast erfolgte erst ein Brainstorming, bevor wir losgeschlumpft sind.

Hier die erste Runde (auf dem ersten Bild musste meine Startnummer dargestellt werden):

Mein „heiteres“ Bild sieht aus wie Berichterstattung aus einem Kriegsgebiet – eigentlich sollten die Lichtstreifen Sonnenstrahlen darstellen, dann wurden daraus aber Sternschnuppen. Das sind Sternschnuppen! Oder Feuerwerk! Ehrlich!

Bei „ahnungslos“ hatten wir zuerst die Idee, das Münchener S-Bahn-Chaos darzustellen, aber das war dann doch zu offensichtlich. Nein, die rückwärtsgehende Uhr am Isartor wurde es und das clevere Gegenstück dazu: die Auflösung auf der anderen Turmseite.

„Verstopft“ und „flutschig“ erforderten viel Mut und eine starke olfaktorische Selbstgeißelung. Richtig, wir waren in einer öffentlichen Toilette. Dort wo man nur in Ausnahmesituationen reingeht. Und möglichst schnell wieder rausgeht. Wir brauchten hier zwei Fotos, was gefühlt zu lange dauerte.

Die dort, wie soll es auch anders sein, vorgefundene verstopfte Toilette war zu eklig zum Fotografieren. Daher das Portrait von Madame mit Gasmaske. Bei flutschig war dann alles wieder in Ordnung, nichts mehr verstopft, alles flutscht und riecht nicht mehr. Allerdings nur in der Theorie. Leider.

Mit unterdrücktem Würgreflex gings dann zur Zwischenstation bei Kamps, die nächsten 6 Themen und Schokobrötchen abholen:

7. zornig
8. verliebt
9. verlegen
10. gesellig
11. fromm
12. geil

Bei Cappuccino und Kuchen in einem vor Freundlichkeit überschäumenden Café („Ist nass hier! Die Damen – es regnet!!“ – Jo, dat seh ick ooch, brauch ick keen Wetterbericht für. ) gab es dann Brainstorming Teil 2.

Hier die fotografischen Ergüsse:

Samstagnachmittag in der Münchener Innenstadt. Viele Menschen auf einem Haufen machen mich latent aggressiv. Erst recht, wenn ich zielgerichtet irgendwo hin muss oder will. Aber da bin ich nicht alleine. Ich weiß das.

Bei „verliebt“ fielen mir die Liebesschlösser an den Brücken ein. Im Internet stand irgendetwas von Maximiliansbrücke und weil die am nächsten lag, sind wir hin. Aber Pustekuchen. Wo soll man denn hier bitteschön Schlösser rantackern? Mit Bohrmaschine Löcher in den Stein bohren, Dübel eingipsen und dann eine Kette mit Schloss reinschrauben?? Also ehrlich!
Also die Isar raufgegangen und an der nächsten Brücke gesucht und tatsächlich Schlösser gefunden. Ganz romantisch gelegen am Kabelsteg mit Blick aufs Wehr.

Beim Thema „verlegen“ hab ich dann einen überquellenden Mülleimer aufgenommen, weil ich nie weiß, wohin mit dem Müll, den ich in der Hand hab, wenn kein Mülleimer in der Nähe ist. Und da ich keine Drecksau bin und nichts einfach fallen lasse oder einfach in meine Tasche stopfe, renne ich solange mit klebrigen/dreckigen/unnützen Zeug in der Hand rum, bis ich was gefunden habe. Mehr Mülleimer an der Isar bitte, die Stadt hat doch genug Geld.

Für „gesellig“ und „fromm konnten wir die richtig gute Streetart an der Isar nutzen. Und dann gings schon nach Hause zur Madame de l’Orvet: Für das Thema „geil“ musste ihre Rückansicht herhalten. Gut, dass Madame immer hocherotische Unterwäsche griffbereit hat.

Hohenlychen

Bei meinem Berlin-Wochenende habe ich einen kleinen Ausflug in die Uckermark gemacht. In Lychen befindet sich eine wunderschöne alte leerstehende Heilstätte (http://de.wikipedia.org/wiki/Heilanstalten_Hohenlychen). Das Grundstück befindet sich in Privatbesitz, allerdings kann man bei go2know (www.go2know.de) eine Fototour buchen und sich dann frei und legal auf dem Gelände und in den Gebäuden bewegen.

Ideal für meine Sammlung an Hintergründen für meine Composings, endlich kann ich mal etwas Gruseligeres kreieren….

Eine kleine Auswahl:

 

 

Sabine Miksa