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Brandenburg …

Im Mai war wieder viel los. Unter anderem zog es mich wieder nach Beelitz in Brandenburg in die Beelitz-Heilstätten:

Zu essen brauchte ich nichts mitnehmen, war ja Spargel-Saison.

Tagsüber stiefelte ich also los und machte mich auf die Suche nach schönen verfallenen Motiven. Leider wurde ich in der Turnhalle der Männerklinik negativ überrascht, denn dort wurden die schönen russischen Wandmalereien überstrichen, da das Gebäude in der Zwischenzeit als Filmkulisse benutzt wurde:

turnhalle

Um einen Eindruch zu bekommen wie die Wandmalereien ausgesehen haben, hier eine 3-D-Ansicht, die ich 2012 in Beelitz angefertigt habe:

Speisesaal/Turnhalle Panorama

Die anderen Gebäude blieben unberührt, aber im Erdgeschoss waren viele Fenster verbarrikadiert, da sie von der hiesigen Jugend zerschmissen wurden. Beim Gang durchs Whitney-Houston-Haus wurden wir auch Zeuge von diesem schwachsinnigen Vandalismus. Kinners, geht Fussball spielen, macht Musik oder irgendetwas anderes Konstruktives. Durch die verbarrikadierten Fenster liegen die Erdgeschosse leider sehr im Dunkeln und es herrscht damit keine schöne Lichtstimmung. In den oberen Etagen bin ich dann aber doch fündig geworden. Die Mehrzahl der Bilder werde ich wohl als Hintergründe für meine anderen Projekte verwenden. Hier daher nur eine kleine Auswahl an Beelitz-Schätzen:

Hämatom feat. Compressorhead

Am Karfreitag erschien das 5. Studio Album von Hämatom „Wir sind Gott“!

Vorab veröffentlichen Hämatom aber ein Video, in dem die komplette Band ausgetauscht ist, nur Sänger Nord ist noch am Mikro und die anderen werden durch Compressorhead ersetzt.

Compressorhead? Ja! Das ist die nette Roboterband mit technisch präziser Spielweise. *schenkelklopf*

Offline heißt das Lied und wurde sinnigerweise auf youtube veröffentlicht.

In diesem Sinne:

Dark Easter Metal Meeting 2016

DEMM 2016 Running Order
Das Schwarze Herz pocht in meiner Hand und seine kalte Dunkelheit zerrinnt mir zwischen den Fingern und tränkt die Erde mit tödlichem Hass. Die Finsternis bricht durch den nassen Grund und packt mich mit ihren eisigen Klauen. Durch das Heulen des Sturms dringt eine blasse Stimme an mein Ohr und faucht immerfort: „Bald ist Ostern“.
Malt Eure Eier schwarz an: Sonntag ist Dark Easter Metal Meeting.

Dark Easter Metal Meeting auf Facebook

Tickets bei Münchenticket (ab 45,20) oder an der Abendkasse.

Cancer Bats

Dass Kanada rocken kann und einiges zu bieten hat, weiß man spätestens seit Nickelback, Justin Bieber und Celine Dion.

Ok. Kleiner Scherz. Bitteschön:

Wer zu kanadischer Musik seine Läuse schütteln will, liegt bei Cancer Bats richtig. Ihr unverkennbarer Genre-Mix aus Hardcore-Punk und starken Southern-Rock-Einflüssen findet sich auch wieder auf ihrem jüngsten Album „Searching For Zero“. Songs wie „Beelzebub“ klingen dabei sehr nach Black Sabbath.

Und auch sonst gibt die Platte viel abwechslungsreiches Material her.

Mein Lieblingsvideo der Cancer Bats ist und bleibt aber „Sabotage“ als Hommage an die Beastie Boys.

2010 als Vorband von Billy Talent gerockt und heuer live in München am 11.2. in der Kranhalle im Feierwerk.

Tickets gibts bei eventim.

Panzerballett

Am 10.12. im Backstage hauten Panzerballett (http://www.panzerballett.de/index.html) dem Publikum ihre polyrhythmischen „Jazz-Metal“-Stücke virtuos um die Ohren. Bei Panzerballett headbangt auch Omma und Oppa.

Kulturzeit mal anders:

Studierte Musiker mit herausragendem technischem Können an ihrem Werkzeug zeigen, was sie draufhaben: Wer die Chance hat, die Fünfe live zu sehen, sollte sie auf jeden Fall nutzen.

Tourdaten:
http://www.panzerballett.de/tour.html

Gibt übrigens einen Wettbewerb:

zum Üben hier das Original:

 

 

George Kollias

… Ein griechischer Schlagzeuger, der für seine extrem schnelle Fußtechnik, mit der er bis zu 300 bpm erreichen kann, bekannt ist.

Das erste Mal über den Weg gelaufen ist er mir auf einer Drum Clinic. Für Nichtschlagzeuger zur Erklärung: Auf einer Drum Clinic demonstrieren bekannte Schlagzeuger ihre Techniken. Natürlich wird nebenher Werbung für deren Ausrüster gemacht (nennt man auf Neudeutsch Endorsement). Aber man kann für wenig Geld in kleinen Räumlichkeiten den Schlagzeugern bei der Arbeit am Gerät zusehen und mit ihnen reden. Gerade bei Schlagzeugern interessant, da sie meist versteckt hinter ihrem Equipment im hinteren Teil der Bühne agieren.

Kollias ist ein durchweg sympathisches Kerlchen, das mit einem übermenschlichen Grad an Entspanntheit die Trommeln quält. Neben Solo-Projekten tobt er sich auch bei der Death Metal Band „Nile“ aus, die ich Anfang September aus dem Fotograben aus ablichten durfte (Fotos: http://blog.sabinemiksa.de/2015/10/23/nile-backstage/). Kollias wie alle Drummer natürlich versteckt im Dunkeln …

Technik ist hier zwar prominenter als Groove, aber bei dem Tempo wird auch ein Foxtrott hektisch.

Seether

SEETHER, deren Ursprung in Südafrika (1999) liegt, haben bereits einiges vorzuweisen. Im Jahr 2004 erzielten sie den Durchbruch mit dem Song „Broken“, welchen sie zusammen mit Amy Lee von EVANESCENCE aufnahmen:

Gestern spielten SEETHER an einem heißen Sommerabend im Backstage alle Songs, die man für einen stimmungsvollen Abend auch erwarten durfte. Der Funke sprang auch gleich auf das begeisterte Publikum über: Die Show war Klasse und die Hitze schnell Nebensache. Schweiss tropfte auf die Bühne und auch das Publikum wurde mit einer Mischung aus Balladen und schnellen Songs ins Schwitzen gebracht. Kontakt zum Publikum wurde auch gesucht und der sonst eher wortkarge Shaun Morgan war richtig gesprächig. Das nächste Mal kommen sie lieber im Winter, wenn es nicht so fucking hot ist. Nach anderthalb Stunden gaben die vier Jungs nochmal Gas und spielten zum Abschluss der Show „Remedy“.

Danach war ohne Zugabe Schluss, aber es sei ihnen vergönnt. Sie wollten wohl – wie alle anderen auch – schnell unter die Dusche.

Seether – Bildergalerie

Vorband für Seether war LTNT, eine britische Alternative Rock-Band aus London.

LTNT – Bildergalerie